100 Jahre Oktoberrevolution – Gelungene Veranstaltung der DKP Freiburg mit Dietmar Dath

Am 28.10.2017 referierte der Autor und Journalist Dietmar Dath auf Einladung der DKP Freiburg im vollbesetzten Linken Zentrum in der Glümerstraße zum Thema „1917 als Waffe oder Wem gehört die Geschichte?“. Neben der Würdigung der für die internationale Arbeiterbewegung epochalen Errungenschaft ging Dath vornehmlich auf die bürgerliche Rezension ein, welche sich überwiegend in hysterischer Skandalisierung und zähneknirschender Moralisierung erschöpft.

Dath legte hier vor allem dar, dass die Bourgeoisie in der Bewertung ihrer beiden großen Revolutionen, also der französischen und der amerikanischen, die mit ihnen einhergehenden Grausamkeiten unter den Teppich zu kehren pflegt, während sie die Dämonisierung der proletarischen Revolutionen mit grenzenlosem Eifer betreibt.

Den Hinweis der Klassiker, dass sich hinter allen Anschauungen und Verlautbarungen Klasseninteressen verbergen, sehen wir in der bürgerlichen Auseinandersetzung mit 100 Jahren Sozialistischer Oktoberrevolution erneut eindrucksvoll bestätigt.

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